geschichte

 

Geschichte

Seit dem 12. Jh. war die „Veste Lostorff” im Besitz einer beträchtlichen Reihe von adeligen Familien. Im Schloss und seiner Umgebung finden sich Dokumente einer Geschichte von Bewahrung und Zerstörung.

Ein eingemauerter Grabstein am Haupteingang erinnert an Ritter Adam Gall von Gallenstein aus dem 16. Jh. Ein Schüttkasten aus dem 17.Jh. überstand die Angriffe der schwedischen Armee im 30jährigen Krieg. Seine heutige Form verdankt das Schloss den Fürsten von Liechtenstein. Fürst Emanuel und sein Sohn Johann, ließen gegen Ende des 18.Jh. das Gebäude und die Innenausstattung renovieren. Ebenso wurde ein romantischer Landschaftsgarten sowie eine Freitreppe an der W-Seite als tragendes Element für einen Balkon mit Blick auf den Schlosspark, errichtet.

Im nahen Wald lohnt sich ein Ausflug zur „Hanslburg”, einer künstlichen Ruine, die auf einem prähistorischen Hausberg errichtet wurde.

1834 ging das Schloss an die aus Italien stammenden Grafen Piatti, deren Nachkommen bis heute die Gebäude bewohnen und bewirtschaften. Die Sammlungen der Familie Piatti – Porzellan, Zinnfiguren und Orden – sind im Schlossmuseum zu bewundern.